Von der Werbung und «Federn von toten Tieren

Illustration: Rebekka Heeb

Werbung ist wichtig. UND ZWAR SO WAS VON!

Die 30-Sekunden-Spots sind das Beste des ganzen Abendprogramms. Oft auch das Einzige, das einem nach «Arena»-Dreckschleudern und dem «Samschtig-Jass» im Kopf geblieben ist.

Also: Du richtest in der Küche schon mal Spaghetti an. Da ruft einer: GRÜEZI, MIN NAME ISCH FISCHER...

Haben wir Herrn Fischer eingeladen? Nein, haben wir nicht. Dennoch kreuzt er hier mit einer Frau auf, deren Name ich auch nach 100 gerupften Gänsen nicht verstehen kann.

Erschienen am: 
Dienstag, 11. Mai 2021

Vom gefallenen Handy und «Beer to go»...

Illustration: Rebekka Heeb

Ich hatte es auf dem Badezimmer-Spiegelkasten deponiert. Soll mich keiner fragen, weshalb gerade dort. Ich habe es auch schon auf den Tiefkühl-Erbsen im Gefrierfach gefunden. ES SIND DIESE MOMENTE GEISTIGER UMNACHTUNG, DIE MAN NIE GENAU HINTERFRAGEN UND EINFACH MIT EINEM GENERVTEN HIMMELFAHRTSBLICK («Also du bist mir ja wieder einer!») HINNEHMEN SOLLTE. Natürlich ist ER schuld. So macht sich der Himmelsvater auch einen Plausch daraus, mich stundenlang Schlüssel suchen zu lassen.

Erschienen am: 
Dienstag, 4. Mai 2021

Vom Los der Glugge und einem teuren Shawl

Illustration: Rebekka Heeb

«Zieh einen Shawl an!» «Weshalb?» Die Schlüsselblumen sind geeist - der Weg frostweiss. April eben! Deshalb: «Ohne Tuch wirst du dich erkälten.» - «ICH ZIEHE K E I N E N Shawl an!»

Durchatmen. Auf 50 zählen. Dann: «Du darfst nicht krank werden, mein Ein und Alles!» «DEIN G E D Ü D E L MACHT MICH KRANK! Und nenn mich nicht EIN UND ALLES. Die Leute denken ja, du spinnst!» Pause.

Erschienen am: 
Dienstag, 27. April 2021

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