72 Stunden Delirium

Sie ist nicht lustig. Sie ist nicht sexy. Und doch fiebern Tausende Basler dem Montagmorgen entgegen - Schlag vier Uhr beginnt die Fasnacht. Touristen fragen sich, was das seltsame Treiben soll. Der Urbasler -minu erklärt den Brauch

Erschienen am: 
Sonntag, 22. Februar 2015

Waggis

Louis schlurfte in seinen Holzschuhen zur Grenze.

Er trug die kleine Waggislarve. Und eine weisse Zipfelmütze.

In seinem Einkaufsnetz waren Zwiebeln, Lauch, Karotten – Waggis-Gemüse eben.

Ein französischer Zöllner stoppte ihn: «Das geht nicht Monsieur…!»

«W A S GEHT NICHT?!»

«Es gibt keine Waggis mehr! Die Sache mit dem Elsass ist vorbei – wo leben Sie eigentlich…?»

Erschienen am: 
Montag, 23. Februar 2015

Waaiedift und Suppeschwaade – schön wärs!

Einst stärkten sich die Cliquen mit Gaggo und Murbs, heute wabern Grillwurstwolken durchs fasnächtliche Basel.

Man hört es rund um die Basler Fasnacht immer wieder – die Suppenoper in Versform. Und die Ode an «Waaiedift»:

«Waaiedift und Suppeschwaade dien zem Gniesse jetzt ylaade!» SCHÖN WÄRS!

Die zarten Düfte einer Ziibelewaaie sind längst von Grillwurstwolken überdeckt worden.

Erschienen am: 
Freitag, 20. Februar 2015

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