Crevetten-Rouladen auf Salat

Zubereitung:

Mehl, Milchwasser, Eier mit etwas Salz und Pfeffer mit dem Stabmixer gut verquirlen.

In Teflonpfanne mit jeweils je 10g Butter die Eiermasse zu Pfannküchlein ausbacken.

Ricotta und Meerrettichrahm vermengen. Crevetten darunter mischen und die erkalteten Crêpes mit der Masse belegen. Einwickeln und in Rouladen schneiden.

Man kann die Omeletten auch schon gefüllt am Tag vor dem Servieren zubereiten und sie in einer Klarsichtfolie eingewickelt im Eiskasten aufbewahren.

Die Rouladen auf gemischtem Salat oder auf einem – mit Aceto di Modena und etwas Olivenöl angemachtem – Eisbergsalat anrichten und servieren.

E Guete!

Fredy Knie jr.- «Hobby? – Mein Leben ist Zirkus genug…»

Paul Burkhalter, alter Freund der Knie-Familie und auch schon im Camper-Wagen mit auf der Tournee, spickt mich mit guten Ratschlägen:

«Also Fredy ist sehr sensibel. Er wirkt vielleicht etwas abweisend – aber er ist eine Seele von Mensch …»

Aha.

«Ja. Er kann grossartig kochen. Liebt seine Pferde über alles. Und sag ja nicht ‹Ross›. Es sind keine Rösser. Im Zirkus sind es Pferde – kapiert?»

Kapiert.

Erschienen am: 
Samstag, 1. März 2014

Von der Oase des «Taj Mahal» und Mumbais Würstchenmetzgern

Ok. Das «Taj Mahal» in Mumbai war ein «must». Natürlich musste ich Innocent hinprügeln. Und mir ständig das Lamento vom «Verarmen im Alter» anhören.

ABER WENN SCHON, DENN SCHON.

Und das «Taj Mahal» geht unter «denn schon».

Vor 40 Jahren habe ich es erstmals mit meiner Tante Hermine besucht. Sie reiste für Novartis nach Mumbai. Und das hiess damals noch ­Bombay. Und Novartis Sandoz.

Erschienen am: 
Dienstag, 25. Februar 2014

Annes Maske

Anne setzte sich die Larve auf.

Sie schaute in den kleinen Spiegel über dem Waschbecken. Und sie lächelte – ein Lächeln, das die Larve verbarg.

Sie schlüpfte an der Porte vorbei auf die Strasse. Es war kalt.

Und natürlich war es auch unsinnig für eine 93-jährige Alte in einer Eisnacht im leichten Morgenrock herumzuhühnern. (Einen Morgenrock bekam sie seit 15 Jahren immer von ihren beiden Töchtern unter den Christbaum gelegt – «Was sollen wir dir denn sonst noch schenken?», fragten sie jeweils.)

Erschienen am: 
Montag, 24. Februar 2014

Seiten

-minu RSS abonnieren