Hauptgerichte

Fotzelschnitten

Fotzelschnitten ist eine Delikatesse, die früher vorwiegend im Militärdienst aufgetischt wurde. Die alten Kempen schwärmen heute noch davon - ja hin und wieder werde ich angemacht: "Könntest Du nicht einmal etwas über Fotzelschnitten schreiben?".

Woher der Name kommt, weiss eigentlich keiner. Fotzel - das bedeutet ein abgerissenes Stück Papier. Es bedeutet aber im Basler Dialekt auch soviel wie "nicht gerade lupenreiner Kerl", oder "ein durchtriebener Hallodri"...

Emmentaler Gemüse-Gratin

Gratins sind eine wunderbare Erfindung. Erstens kann man sie vorbereiten und sich dann ungestört den Gästen widmen. Zweitens schmecken sie stets grossartig und können auf die verschiedensten Arten variiert werden.

Man serviert Gratins als Beilage, aber auch als Entrée oder vegetarischer Hauptgang. Variiert können sie mit Spiegeleiern oder mit grünem Salat aufgetischt werden.

Der Emmentaler Gemüse-Gratin basiert auf Winter-Gemüsen, wird aber noch mit Tomaten angereichert, die ihm das "Nasse" geben.

Dorsch alla Colmi

Die Rückenfilets des Dorschs sind ein herrlicher Fisch.

Viele von uns haben noch den "Fisch-Horror" aus der Zeit, als es in Hausgängen am Freitag jeweils nach gebackenen Fischscheiben roch, in Erinnerung.

Diese Fisch-Ära ist vorbei. Heute duften Fische verführerisch - besonders, wenn sie nach dem Rezept zubereitet werden, welches bei uns an der "Colmi" (für Laien: Colmarerstrasse) immer mal wieder bei Einladungen zu Ehren kam:

Basler Kääs-Schnitte

Käseschnitten sind nicht nur ein Winter-Gericht. Zusammen mit Salaten geben sie ein köstliches Nachtessen ab. Überdies kann man eine Käseschnitte in kleine Vierecklein schneiden und mit einem Stick als Apéro-Häppchen servieren.

Käseschnitten existieren auf verschiedenste Arten. Zu unserer Kinderzeit gab es sie einfach natür. Zu Kopfsalat. Und fertig. Mutter hatte jeweils ein ganzes Backblech davon, weil die Sache nicht sehr teuer, aber bei der Familie äusserst beliebt war.

Basler Fleischkääs

Fleischkäse ist ein bisschen aus der Mode gekommen. Schade. Denn ganz speziell zur Sommerzeit kann man mit Fleischkäse wunderherrliche Mittag- oder Nachtessen kreieren.

Die Bayern essen noch heute ihren Leberkäse mit Behagen. Der Name stammt aus der Zeit, als der Fleischkäsemasse noch ein bisschen Schweineleber hinzugefügt wurde. Mit diesem Trick hat der Metzgermeister dem Fleischkuchen ein ganz besonderes Aroma beigemengt.

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