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Franz Humer

Franz Humer. Roche-Präsident und Chairman der Britischen Diageo ist einer der wichtigsten Wirtschaftsmänner der Welt.
Er ist überall daheim: in Zürich, Basel, London,. New York. Seine Wurzeln sind in Salzburg – dort haben wir ihn während der Festspiele und seinen Ferien besucht. Sein Wunsch-Mittagsmenu: Tafelspitz auf Schloss Aigen.

Erschienen am: 
Samstag, 11. August 2012

Ulla Dreyfus

Sie zählt laut Art News zu den 200 wichtigsten Sammlerinnen der Welt. Und sie lebt umgeben von Breugel, Jeff Koons, Max Ernst wie mit guten Bekannten. Im Jet-Setting sieht sie nicht nur Negatives. Sie benutzt die Kontakte für ihr Networking – und zieht gekonnt an den Fäden.
Ulla Dreyfus ist so spannend wie ihre Sammlung – und hat auch so viele Seiten und Geschichten. Ihr roter Faden aber ist stets die Liebe zur Kunst, den Menschen und den Tieren …

Erschienen am: 
Samstag, 15. September 2012

Kurt Koch

Das Problem: wie bekomme ich ihn?
Immerhin lebt er in einer andern Welt. Und dort sind die Briefträger Engel.
Franz Sabo hilft. Ich erinnere mich, dass da mal die grosse Auseinandersetzung Koch-Sabo war. Alles gegessen. Vorbei. Die beiden haben die Versöhnung im gemeinsamen Gottesdienst gefeiert. Und Sabo erklärt: «Wir stehen im Kontakt. Auch seit er in Rom ist. Aber ich kann da nicht einfach seine Adresse rausrücken. Er wird sich melden, wenn er einverstanden ist …»

Erschienen am: 
Samstag, 20. Oktober 2012

Kurt Aeschbacher

«Kronenhalle», sagt er. Und: «Ich komme mit Bombay …»
Fragezeichen.
Denn: was, wo, wer ist Bombay? Das Zürcher ÖVau? Oder Aeschbi’s Chauffeur?
Der neue Pächter in diesem Zürcher Restaurant, das schöner ist, als jedes Kunstmuseum und musealer als jede andere Beiz - Herr Wyss also strahlt: «Herr Aeschbacher erwartet Sie unter seinem Lieblingsbild, dem Soutine.»

Erschienen am: 
Samstag, 17. November 2012

Bertrand Jungo

Der Kellner deckt im Restaurant die ­Tische auf. Die kaffeebefleckte Frühstückswäsche liegt auf einem Haufen – er verteilt frische Servietten. «5 Minuten noch», sagt er. Und bittet uns, draussen zu warten. Wir setzen uns also in die Raucher-Lounge des Hotel Krafft. Zwei Rucksacktouristen studieren den Fahrplan nach Mailand. Ich wiederum studiere die kargen Infos, die ich über meinen Gast zusammengetragen habe. «Der Manor-Muntermacher» – hat ein deutsches Wirtschaftsblatt getitelt.

Erschienen am: 
Samstag, 15. Dezember 2012

Viktor Giacobbo

Wo treffen wir einander?
Winterthur?
Zürich?
«Nein», sagte er. «BASEL. Im Trois Rois!»
So hielt ich in der Bar also ein Plätzchen warm.
War nicht einfach. Denn das Kaminfeuer lockte zur Apéro-Zeit die Gäste an den Tresen, wie die Glühlampe den Mottenschwarm zum Brennpunkt.
Er schickt noch rasch eine SMS: «Bin 15 Minuten zu spät. Nehme den ÖVau.»

Erschienen am: 
Samstag, 26. Januar 2013

Jörg Schild

«Schön hier», sagt er. Und sein Blick geht aus dem Fenster:
KLEINBASLER SILHOUETTE ... MITTLERE BRÜCKE ... SCHWÄNE, DIE TRÄGE IHRE KREISE ZIEHEN.
Dann schauen seine Augen mit diesem etwas abgerückten Teddybären-Blick, der die Frauenherzen wie ein ­Fagottmundstück vibrieren lässt. «Ich bin nicht mehr so viel hier. Drei Basler Monate im Jahr. Das ist wenig ...»

Erschienen am: 
Samstag, 2. März 2013

Silvia Blocher

«Du wirst dir die Zähne an ihr ausbeissen!» – das waren die Kollegen aus dem Medienchaos. Sie sehen die kleine Frau als Granitblock. Als Eisgletscher. Als Burg – unnahbar. Fallbrücke eingezogen.
Und: «Sie ist es, die ihren Mann führt. Und die Hosen anhat … sie ist die SVP!», so wurde sie mir von Politikern aller Couleur gezeichnet.
Ich habe die Frau nur ein einziges Mal vor dem jetzigen Treffen gesehen. Das war an einem Benefiz-Essen bei uns zu Hause.

Erschienen am: 
Samstag, 30. März 2013

Heinz Spoerli

Zuerst erkenne ich ihn nicht.
Ok. Paulchen hatte es mir bereits geflüstert: «Er hat abgenommen!»
ABER GLEICH SO?!
Heinz Spoerli sitzt an einer Tasse Kaffee (mit Assugrin). Grinst über alle (na ja – jetzt nur noch zwei) Backen. Und geniesst die Überraschung: «Also – was sagst du?»
Ich sage gar nichts. Der Neid nagt an mir – wie das erwärmte Klima am Arktis-Eis.
«Über 25 Kilos!», setzt er noch einen drauf.

Erschienen am: 
Samstag, 20. April 2013

Eberhard Kornfeld

Das Haus wirkt unscheinbar. Es liegt an der Berner Laupenstrasse – nicht weit vom Bahnhof entfernt.
Um die Villa weht die Ruhe der Belle Époque. Alle diese eleganten Herrschaftshäuser waren nach 1848 für Bundesräte geplant.
ABER – das Haus wurde nach 1944 keine Parlamentarier-Burg. Sondern eine der ersten Adressen im Kunsthandel.
«Mit dem schönsten Auktionssaal der Welt» – so schreibt «Newsweek».

Erschienen am: 
Samstag, 25. Mai 2013

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