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Kommentare

Binningen
Schweiz

Lieber Minu,

Ou, da sind vielleicht einige Leute kopfschüttelnd vor der Rebgasse 8 gestanden. Die fauleren unter ihnen, die fingerfertig im Internet recherchieren, bemerkten eine andere Hausnummer zu "Waldvögeli". Hoffentlich stimmt dort die Huasnummer 40. Aber auch so kann man Basel kennen lernen. Vielen Dank für die Sommersprossen. Georg und Dorothee Senn (als BStädter im BLand...)

Bangkok
Thailand

Lieber Minu,
Ich glaube es war 2015 wo es in der BaZ ein Rezept von Dir fuer die Weihnachten gab, es war ein Roasbeef Holzach. Leider habe ich den Artikel mit dem Rezept nicht mehr, es wuerde mich sehr freuen wenn Du mir dieses Rezept schicken koenntest.

Vielen Dank & freundliche Gruesse

Patrick Scheibli

CALLE ROTONDA # 26-301 PH, FRAC. CLUB DEPORTIVO, C.P. 39690 ACAPULCO, GRO.
Mexiko

SALI "minu",

HERZLICHEN GLUECKWUNSCH ZU DEINEM 70. GEBURTSTAG (16.06.) UND WEITERHIN ALLES GUTE SENDET DIR EIN EX BEBBI AUS ACAPULCO

PETER KROMER (SOHN VON EX "MANN MIT HUT" IN BASEL (SEIT UEBER 40 JAHREN IN MEXICO)

Zermatt
Schweiz

Lieber Minu,
äusserlich wirst Du Deinem Vater immer ähnlicher. Bin mit ihm öfters skigefahren hier in Zermatt und habe ihn noch in seinen letzten Jahren im Zwirbeli besucht. Er hätte viel Freude an Deinem Unternehmergeist. Beste Grüsse Noldi

4107 Ettingen
Schweiz

Lieber minu
Danke für diesen Artikel, er ist mir aus dem Herzen geschrieben.
Auch das Interview mit Severin Schwan war super. Ein CEO mit dem feinen Gespür für die Mitarbeitenden würde noch vielen Unternehmen gut tun!
Anita

Saint Louis
Frankreich

Lieber minu
Seit ich im letzten Jahr zur Rentnerin wurde, lese ich regelmässig die BAZ und natürlich auch das "mimpfeli". Ganz herzlichen Dank für diese sehr getroffenen und mit viel Gefühl und Charme geschriebenen Texte, welche mir im eigenen Alltag oft ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.

muttenz aber bi baslerin
Schweiz

Liebe Minu, bitte loss Di uffstelle für ins Rothuus, denn hänn mer ändlich ei normale Mensch in däm Gebäude.

Northcliffe
Australien

Liebe Basler, lieber minu,
Ich bin von ganz unten, so zusagen ein Kellerkind. Aufgewachsen bin ich am Wettsteinplatz. Die Mutter war ein deutscher General, der Vater ein Führer. Lastwagen bei der BBG. Meine Kindheit war, wie in Ihren Geschichten lustig, chaotisch, frei und im nachhinein glücklich. Unsere 5 köpfige Famile wohnte in einer 3Zimmer Wohnung an der Grenzacherstrasse. Die Nachbarn wohnten auch bei uns. Wir waren laut und sie mussten sich dann immer etwas denken über uns Kinder. Abends gings früh ins Bett. Machmal hat uns der Teppichklopfer noch eine nette Gutenachtgeschichte erzählt. Eine Tracht Bettmümpfeli dazumal. Lebertran musssten wir nur selten schlucken, dafür gabs Nestrovit. Die waren fein. Das Treppengeländer sind wir natürlich auch rutergerutscht. Mutter schickte uns oft mit dem Milchkesseli in den Coop der damals noch ACV hies. Danach waren wir Männer mit Schnäutzen. Weissen. Am Sonntag waren wir heilig. Meistens in der Clarakirche. Nachmittags durften wir die neusten Kleider, die Mutter in der Frauenfachschule zusammengeschneidert hatte, ausprobieren. Lange Erlen oder Hörnli retour. Darum machten wir auch nicht Fasnacht, wir hatten jeden Sonntag ein Schiessdreckzügli. Später lernte ich im Coop der früher ACV hiess, Verkäufer. Mutter meinte, das ist Kriesensicher. 8 Jahre später merkte ich, dass ich gar kein Verkäufer Typ bin. Ist das Brot auch frisch mekerte Frau Müller trotzdem täglisch. Ich ging reisen. Die Welt war gross und die Schweiz, ach so langweilig. Ich fuhr mit dem Velo einmal rundherum. In Australien war das Gras besonders grün, dort finden auch blinde Hühner schöne Körnlein. Meines hatte Holz vor der Hütte, braune Haare und sie wollte. Im Bachgraben Quatier fanden wir ein billige Wohnung und die Möbel an der Sperrgutabfuhr. Mittlerweilen arbeitete ich bei Roche in der Informatik und mein angetrautes, australisches Souvenir im Hildegard Hospiz. Später wurde es wieder laut in der Wohnung. Die Nachbarn waren verständnisvoll und haben sich dabei nicht mal viel gedacht. Nur gesagt. Ach ist der hübsch, Ei Ei Ei, Dubi Du,Lala. Wir sind ausgewandert. Mit Sack und Pack. Nach ganz unten. Dort fing dann das Baselweh an. Ganz plötzlich und unerwartet. Ich gehe jetzt früh ins Bett, freiwillig. Dort lese ich minu's Bettmümpfeli. Basel ist schön und bleibt meine Heimat. Hier gehören wir fast schon zum Daigg. Wir züchten schwarze Trüffel, die aus dem Perigord. Während der Fasnacht gibt es bei uns aber jedes Jahr Mehlsuppe und Wähen. Mutter schickt mir danach alle Schnitzelbänke und die BAZ Sondereinlagen.
Lieber minu, vielen Dank für die köstlichen Errinnerungen an meine Jugendzeit.
In dem Sinne
Enjoy your meal (meals) and keep the stories coming.
E scheene daag vom Tom Keller us Australie

4313 Möhlin
Schweiz

Vater Pfisters Berlinfahrt

Er wusste seinen Ursli in Berlin,
drum wanderte der Alte jetzt da hin.
Er gab sich jeden Morgen einen Stoß.
Auf seinem Rücken eine Last, recht groß.

Denn sein Kind
aus frühen Tagen
hatte sich verlaufen
im Großstadthaufen,
für Vaters Liebe blind
und ohne was zu sagen.
Schwer zu ertragen.

Die Reise ging drei Wochen oder so,
dann war er angekommen und jetzt froh,
mal selber hier ins Kabarett zu gehn,
den Sohn im Glanz der Lichter dort zu sehn.

Denn sein Kind
aus frühen Tagen
hatte sich verlaufen
im Großstadthaufen.
Der Vater, allzu lange blind,
wollt nun endlich wagen,
dort hallozusagen.

Die Wehmut/Freuden-Tränen im Gesicht
des Alten sah man von der Bühne nicht.
Der Vatti klatschte mittendrin im Haus
so laut wie jeder seinem Sohn Applaus.

Für sein Kind
aus frühen Tagen
war er weit gelaufen.
Vom Scherbenhaufen
zum schrägen Ort Berlin.
Um Geister zu verjagen,
die zäh am Herzen nagen.

Der pflichtbewusste Offizier a.D.,
er zeigte Mut, entschlossener denn je,
nahm frisch die Hände von der Hosennaht,
war nur noch stolzer Vater, nicht Soldat.

Riehen
Schweiz

...für Deine ungebrochene Schreibkraft.

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