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Kommentare

muttenz aber bi baslerin
Schweiz

Liebe Minu, bitte loss Di uffstelle für ins Rothuus, denn hänn mer ändlich ei normale Mensch in däm Gebäude.

Northcliffe
Australien

Liebe Basler, lieber minu,
Ich bin von ganz unten, so zusagen ein Kellerkind. Aufgewachsen bin ich am Wettsteinplatz. Die Mutter war ein deutscher General, der Vater ein Führer. Lastwagen bei der BBG. Meine Kindheit war, wie in Ihren Geschichten lustig, chaotisch, frei und im nachhinein glücklich. Unsere 5 köpfige Famile wohnte in einer 3Zimmer Wohnung an der Grenzacherstrasse. Die Nachbarn wohnten auch bei uns. Wir waren laut und sie mussten sich dann immer etwas denken über uns Kinder. Abends gings früh ins Bett. Machmal hat uns der Teppichklopfer noch eine nette Gutenachtgeschichte erzählt. Eine Tracht Bettmümpfeli dazumal. Lebertran musssten wir nur selten schlucken, dafür gabs Nestrovit. Die waren fein. Das Treppengeländer sind wir natürlich auch rutergerutscht. Mutter schickte uns oft mit dem Milchkesseli in den Coop der damals noch ACV hies. Danach waren wir Männer mit Schnäutzen. Weissen. Am Sonntag waren wir heilig. Meistens in der Clarakirche. Nachmittags durften wir die neusten Kleider, die Mutter in der Frauenfachschule zusammengeschneidert hatte, ausprobieren. Lange Erlen oder Hörnli retour. Darum machten wir auch nicht Fasnacht, wir hatten jeden Sonntag ein Schiessdreckzügli. Später lernte ich im Coop der früher ACV hiess, Verkäufer. Mutter meinte, das ist Kriesensicher. 8 Jahre später merkte ich, dass ich gar kein Verkäufer Typ bin. Ist das Brot auch frisch mekerte Frau Müller trotzdem täglisch. Ich ging reisen. Die Welt war gross und die Schweiz, ach so langweilig. Ich fuhr mit dem Velo einmal rundherum. In Australien war das Gras besonders grün, dort finden auch blinde Hühner schöne Körnlein. Meines hatte Holz vor der Hütte, braune Haare und sie wollte. Im Bachgraben Quatier fanden wir ein billige Wohnung und die Möbel an der Sperrgutabfuhr. Mittlerweilen arbeitete ich bei Roche in der Informatik und mein angetrautes, australisches Souvenir im Hildegard Hospiz. Später wurde es wieder laut in der Wohnung. Die Nachbarn waren verständnisvoll und haben sich dabei nicht mal viel gedacht. Nur gesagt. Ach ist der hübsch, Ei Ei Ei, Dubi Du,Lala. Wir sind ausgewandert. Mit Sack und Pack. Nach ganz unten. Dort fing dann das Baselweh an. Ganz plötzlich und unerwartet. Ich gehe jetzt früh ins Bett, freiwillig. Dort lese ich minu's Bettmümpfeli. Basel ist schön und bleibt meine Heimat. Hier gehören wir fast schon zum Daigg. Wir züchten schwarze Trüffel, die aus dem Perigord. Während der Fasnacht gibt es bei uns aber jedes Jahr Mehlsuppe und Wähen. Mutter schickt mir danach alle Schnitzelbänke und die BAZ Sondereinlagen.
Lieber minu, vielen Dank für die köstlichen Errinnerungen an meine Jugendzeit.
In dem Sinne
Enjoy your meal (meals) and keep the stories coming.
E scheene daag vom Tom Keller us Australie

4313 Möhlin
Schweiz

Vater Pfisters Berlinfahrt

Er wusste seinen Ursli in Berlin,
drum wanderte der Alte jetzt da hin.
Er gab sich jeden Morgen einen Stoß.
Auf seinem Rücken eine Last, recht groß.

Denn sein Kind
aus frühen Tagen
hatte sich verlaufen
im Großstadthaufen,
für Vaters Liebe blind
und ohne was zu sagen.
Schwer zu ertragen.

Die Reise ging drei Wochen oder so,
dann war er angekommen und jetzt froh,
mal selber hier ins Kabarett zu gehn,
den Sohn im Glanz der Lichter dort zu sehn.

Denn sein Kind
aus frühen Tagen
hatte sich verlaufen
im Großstadthaufen.
Der Vater, allzu lange blind,
wollt nun endlich wagen,
dort hallozusagen.

Die Wehmut/Freuden-Tränen im Gesicht
des Alten sah man von der Bühne nicht.
Der Vatti klatschte mittendrin im Haus
so laut wie jeder seinem Sohn Applaus.

Für sein Kind
aus frühen Tagen
war er weit gelaufen.
Vom Scherbenhaufen
zum schrägen Ort Berlin.
Um Geister zu verjagen,
die zäh am Herzen nagen.

Der pflichtbewusste Offizier a.D.,
er zeigte Mut, entschlossener denn je,
nahm frisch die Hände von der Hosennaht,
war nur noch stolzer Vater, nicht Soldat.

Riehen
Schweiz

...für Deine ungebrochene Schreibkraft.

Gutenswil
Schweiz

Ich bin ein grosser Fan von Deinen Rezepten. Habe 1:1 das Thonmousse hergerichtet, aber ich glaube mit dem Becher Joghurt hast Du dich verhauen. Das Mousse war viel zu "wässrig" . Kann es sein , dass Du weniger schreiben wolltest?
Apropos, in den Neunziger Jahren habe ich in der Basler Zeitung ein Rezept von Dir gehabt das sogenannnte "Schweinslümmeli". Leider finde ich es nicht mehr. Könntest es Du es bitte wieder veröffentlichen?
Liebe Grüsse ein Heimwehbasler der seit 10 Jahren in Zürich wohnt.

Kreuzlingen TG
Schweiz

Ciao Minu,
ich und mein Freund, ein "Basler " :)) haben schon einige Rezepte von Dir nachgekocht... Ich möchte Dir ein grosses Kompliment machen... die Rezepte gelingen sehr gut und schmecken wirklich ausgezeichnet.. Letzten Samstag Abend haben wir das Dorsch Rezept ausprobiert... Leider haben die Mandeln den Fisch im Geschmack übertrumpft... sind es wirklich 100gr. die man darüber streuen muss ?... Wir würden uns über eine Antwort von Dir sehr freuen und wünschen Dir ein ganz schönes Wochenende... Saluti Lili & Danilo

Breitenbach
Schweiz

Lieber Minu,
ich freue mich immer riesig, wenn ich irgendwo eine BAZ finde, in der sich gerade eine ihrer Kolumnen befindet. Die sind so witzig und leicht geschrieben, dass ich schon so manches Mal laut lachen musste. Aber so, dass die Leute um mich herum recht komisch herüberschauten. Gestern nun las ich wiederum gespannt ihre Casting-Geschichte und war sehr berührt über deren Ausgang. Wenn wir alle Kinder als Christkinder annehmen würden, wäre die Welt spürbar besser. Herzlichen Dank lieber Minu, dass sie es immer wieder fertig bringen, mich zum lachen, aber auch zum weinen und nachdenken bringen. Ich wünsche ihnen eine schöne und friedliche Zeit. Liebe Grüsse

Basel
Schweiz

Hallo Minu, schade dass Du aufgehört hast mit Minu s Monat, hat mir sehr gefallen, wenigschtens no aine vo Baseldytsch plaudere duet.
Mit freundlichen Grüssen, Rolf Plaz aus Basel

Hofstetten
Schweiz

Minu'sMonat isch e Grund gsi, uff Telebasel umzschalte! Jetzt halt im Häbsetheater nonemol mit em Minu am 8. Dezämber.

Basel
Schweiz

Liebe Minu,
Mi Frau und ich hänn is drennt und si hett das glaine Rezäptbiechli vo Dir mit em Rezäpt vo de Gnocchi alla Giuseppe Verdi aifach mitgno und jetzt bi-n-i druurig dass i Dini Bölle nimme derf in d'Hand nää.
Weisch friener ha-n-i si amme gnätted bis si grien worde sin, nadyrlig vom Schpinat. Wenn si denn aagrichted gsi sin ha-n-i e weeneli vo mim sälbergmachte Gwyrz wo in mim Garte wagst und sauscharf isch driiber gschtreit (i nenn's Judi-Hui und huiujui isch es)......... und denn sin Dini Ängeli (Bölle) in Himmel g'flooge.
Wenn de mr das Rezäpt nonemol wurdsch bikannt gää wurd i dr als Gägelaischtig e weeneli vo mim Wundergwyrz gää, es isch nid giftig und bischtoot nur us einere Pepperonisorte, also kai Gmisch und de wirsch gsee me ka's fir fascht alles bruche, ob Daiggaffe, Glasse, Pizza oder Käs es gitt em e wunderbare Gschmagg.
I hoff i darf mi fraie uff Di Antwort und wünsch Dir no vyyl Xundheit.
Liebi Griess us dr Gloschterrääbe.
Freeedi mit de 3e

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