Von der Katzen-Horror auf der Insel und Oersi’s Schuld…

Oersi hat Schuld.

Die Katzentante aus Basel hat uns in den Jammer geritten.

IN DEN KATZENJAMMER - KATZEN gross geschrieben.

Im Herbst besuchte sie uns auf der Insel mit Sack, Pack und Kittekat.

Will sagen: u n s liess sie links liegen. Sie belegte nur mit „JUHUUU – DA BIN ICH“ das Doppelbett im Alleingang. Dann belegte sie sämtliche Katzen. Und das Gemüt unseres katzenfeindlichen Gärtners Gianni: „NARKOTISIERT DIE TANTE – ABER SUBITO!“.

Erschienen am: 
Dienstag, 21. Januar 2014

Von Gedanken bei Sonnenuntergang und Medusen…

Winter ist die helle Zeit auf der Insel: die Sonne steht tief. Und schüttet Gold auf Felsen und Olivenhaine..

Die Nächte tauchen sehr bald ins Teerschwarze ab. Wenn man Glück hat, hängt der Milchstrassen-Verantwortliche die Sterne raus. Vor dem Eindunkeln aber verfärbt sich der Himmel violett und rosig. ER zieht mal wieder alle Register – auch wenn sein Bühnenbild aussieht, als wären 100 000 Tucken mit der Schminkpalette ausgerückt!

Erschienen am: 
Dienstag, 14. Januar 2014

Von Tante Julchen und der Zeit…

Immer an Silvester warf sich Julchen einen schwarzen Fummel an.

Sie schminkte sich die Augen rabendunkel, so dass sie aussahen, als wären sie ins Tintenfass gefallen. Und an ihren Läufen zischten dunkle Nylonstrümpfe mit Nähten (was mein Vater an seiner Schwägerin sexy fand und sie entsprechend auch immer mit dem anerkennenden Pfiff des Sexer-Trämlers zur Jahresend-Party willkommen hiess - ein Pfiff, der ihm bei seiner (zumeist) weiblichen Fahrkundschaft den Beinamen „pfeifender Hansi“ einbrachte.

Julchen trauerte.

Erschienen am: 
Dienstag, 31. Dezember 2013

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